Projektförderung 2020

Auch in 2020 rief die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern zu Beginn des Jahres dazu auf, sich mit zukunftsgerichteten Konzepten und Ideen im Bereich des Ehrenamts zu bewerben. Wir danken allen Antragsstellern für Ihre Ideen, Ihr Engagement und Ihren Einsatz.

Rund 85 Projektträger haben einen Antrag auf Förderung bei der Stiftung eingereicht. Mit einer Gesamtfördersumme von 153.370 Euro können in diesem Jahr 35 Ehrenamtsprojekte in ganz Bayern unterstützt werden.

Folgende Projekte werden in diesem Jahr gefördert:

Lesefüchse e.V., 80636 München: Supervision für die Teamleiter*innen der Lesefüchse

Die Lesefüchse in München lesen Kindern im Vor- und Grundschulalter insbesondere aus sozial benachteiligten Familien vor. Rund 300 ehrenamtliche Vorleser*innen sind für den Verein aktiv und erreichen jede Woche im Schnitt etwa 1.100 Kinder um sie mit der deutschen Sprache vertraut zu machen und für das Lesen zu interessieren. Für viele Kinder gibt es auch eine individuelle Leseförderung.

Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern ermöglicht es dem Verein Lesefüchse e.V. für die Leiter*innen der Vorleseteams eine Supervision einzuführen.

Teamleiter sind besonders engagierte Vorleser, die mehr als andere bereit sind, Zeit und Energie zu investieren. Sie sind aber keine psychologisch geschulten Fachkräfte und deshalb benötigen sie Unterstützung.  In der Supervision erhalten die Teamleiter*innen Rückmeldung über ihre Leitungstätigkeit und Hilfestellung für die Kommunikation mit den Kooperationspartnern vor Ort.

01.12.2020 -30.06.2021 

Oberbayern                                                          

Stefan Inderst, Vorsitzender

s.inderst@lesefuechse.org

www.lesefuechse.org

Logo Lesefuechse

 

Förderverein mooseum - Forum Schwäbisches Donautal e.V., 89431 Bächingen an der Brenz: Die Flur blüht auf - Anlage von Blühflächen mit Breitenwirkung

Ziel des Projekts ist die Anlage von Blühstreifen als Antwort auf das Insektensterben – das geförderte Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion von Landwirten, Gemeinde und Naturschutz zur Bewusstseinsbildung für die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Landschaft.

Aktuell fühlen sich Landwirte bedrängt von Politik und Naturschutz. Das Projekt soll zur Zusammenarbeit anregen und dadurch die verhärteten Fronten aufweichen. Die Umweltstation unterstützt die Landbewirtschafter bei der Organisation und Anlage der Blühflächen und bietet ihnen gleichzeitig durch die Pressearbeit und die Ausfahrten eine Plattform sich zu präsentieren. Dadurch sollen auch weitere Landbewirtschafter überzeugt und gewonnen werden, sind zukünftig an der Aktion zu beteiligen. BürgerInnen können das Engagement der Landwirte auf mehreren Ebenen wahrnehmen.  Neben dem integrativen Charakter hat das Projekt auch einen Bildungscharakter. Landwirte, aber auch andere Landbewirtschafter, werden informiert, wie sie finanziell bei der Anlage von Blühflächen unterstützt werden können.

01.11.2020 - 30.09.2021

Schwaben

Umweltstation mooseum

info@mooseum.net

www.mooseum.net

Logo Mooseum 2012

Gesellschaftswiss. Institut München für Zukunftsfragen e.V., 80538 München: Aktiv gegen Extremismus

Das als Workshop durchgeführte Projekt möchte aufzeigen, welche Mechanismen zu rechtsextremen politischen Positionen führen können. Es soll darum gehen, derartige Bewegungen in ihrem Kern zu erkennen und die Teilnehmenden dazu befähigen und ermutigen, sich diesem entgegenzustellen. Ansatz ist, die Demokratie zu schützen, indem Möglichkeiten gefunden werden, in Diskussionen extreme Haltungen zu erkennen. Hierzu gehört auch, einmal unbequeme Wahrheiten zu formulieren oder Sündenbockmechanismen zu entlarven. Der Workshop soll Teilnehmende darin schulen, sich auf einen Diskurs einzulassen. Hierzu ist es wichtig zu erkennen, dass es in der Politik selten ein klares „richtig“ und ein klares „falsch“ gibt.

15.09.2020-30.09.2021

Oberbayern und Niederbayern

PD Dr. habil. Karin Schnebel

karin.schnebel@gimuenchen.de

www.gimuenchen.de

Gesellschaftwissenschaftliches Institut Logo-gim Lrg

Aktivsenioren Bayern e.V., 80637 München: Ziemlich beste Unternehmer - Gründung und Selbstständigkeit für Menschen mit Handicap

Schon von jeher hat es in der bayerischen Wirtschaft erfolgreiche Unternehmer*innen  gegeben, die mit einem gesundheitlichen Handicap erfolgreich sind und waren: sei es als Gründer, Selbstständige, Freiberufler, Dienstleister, Handwerker, Firmenlenker. Darauf richtet der Aktivsenioren Bayern e.V. durch in ganz Bayern ehrenamtlich tätige Ex-Unternehmer und Manager im Ruhestand mit einem Förderprojekt seinen Fokus. Die Ehrenamtlichen bringen ihr Wissen und ihre Kompetenz für die Menschen mit Behinderung durch Patenschaften und Coachings ein – von der ersten Gründungsidee bis zur Entwicklung und Bewertung eines wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodells. Sie begleiten den Gründer durch alle Klippen des Gründungsprozesses und der Gründungsformalitäten. Auch Studenten gehören zur Zielgruppe. Das Thema „Unternehmer mit Handicap“ ist in unserer Gesellschaft noch nicht richtig angekommen. Das wollen die Aktivsenioren mit ihrem Projekt und ihrer praktischen Arbeit ändern.

01.06.2021-31.12.2021

Alle Regierungsbezirke Bayerns

www.aktivsenioren.de

AKTIVSENIOREN BAYERN e.V.

info@aktivsenioren.de

Logo Aktivsenioren Mit Raute

Seniorenrat der Stadt Schwabach, 91126 Schwabach: Edelstahl statt altes Eisen 3.0 : Schwabach - Heimat für Alle

Der Seniorenrat der Stadt Schwabach führt unter dem Motto „Ehrenamt statt altes Eisen“ seine alle zwei Jahre stattfindenden Senioren-Kulturtage durch. Im Jahr 2021 mit dem Zusatz „3.0: Schwabach – Heimat für Alle“. Diesmal versucht der Seniorenrat ins Bewusstsein der BürgerInnen zu rücken, wer alles in Schwabach eine neue Heimat gefunden hat: 2015 kamen Syrer, Afghanen und Iraker, nach dem 2.Weltkrieg Sudetendeutsche, Schlesier, Ungarn, danach Italiener, Griechen, Spanier und Türken. Viele haben in Schwabach eine neue Heimat gefunden und alle tragen dazu bei, dass die Kulturtage zu einem großen Erfolg werden. Einheimische und „Fremde“ zusammenbringen, deren Lebensweisen verstehen lernen usw. machen den Charakter dieses Projektes aus. Schwabacher Vereine und Verbände, Institutionen wie „Internationales Frauen-Cafe“, Aktivitäten wie „Fest der Nationen“ oder der Integrationsrat der Stadt werden mit einbezogen und für das Thema „Heimat für Alle“ sensibilisiert.

01.10.2021- 30.11.2021

Mittelfranken

Ulrich Ziermann

ur.ziermann@gmx.de

www.schwabach.de/Seniorenrat

Logo Seniorenrat Klein

SiSoNetz -sicher und sozial- Bürger helfen Bürgern e.V., 95466 Weidenberg: Ehrenamt 2020 - keine Angst vor Digitalisierung

Ziel des Projekts ist es, Senioren*innen und Menschen mit Behinderung/Demenz die Angst und Unsicherheit vor der digitalen Welt zu nehmen.

Die Kooperationspartner (Gemeinden, Kirchengemeinden, Diakonie, AWO, Seniorenbeauftragte, VdK u.a.) des bestehenden sozialen Netzwerkes in der VG Weidenberg sollen digital vernetzt und mit Rat suchenden Senioren*innen und Menschen mit Behinderung in Kontakt gebracht werden.

01.10.2020 - 30.09.2021

Oberfranken

Ulrich Kuhlmann

ulrich.kuhlmann@sisonetz.de

Lernende Region Schwandorf e.V., 92421 Schwandorf: Workshops für Ehrenamtliche im Landkreis Schwandorf

Seit 2019 organisiert die Lernende Region Schwandorf e.V. eine Vereinsschule für den Landkreis Schwandorf. Im Rahmen dieser Kursreihe werden für die Ehrenamtlichen in den Vereinen/Verbänden des Landkreises kostenfreie Fortbildungsabende organisiert. Sie sind als Unterstützung und Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements gedacht. Die Vorträge haben das Ziel, ehrenamtlich Engagierte in den Vereinen für ihre Funktion zu qualifizieren. Gleichzeitig sollen Vereinsmitglieder ermutigt und befähigt werden, Funktionen im Verein zu übernehmen. Bisher wurden seitens der Lernenden Region lediglich Vorträge organisiert. Dieses Angebot soll 2021 um Workshops ergänzt werden, in denen qualifizierte ReferentInnen nicht nur Input liefern, sondern die TeilnehmerInnen in Praxisteilen schulen. Insbesondere verfolgen die Workshops das Ziel, Wissen zu vermitteln oder Unterlagen zu erstellen, die die TeilnehmerInnen in ihrer Vereinsarbeit direkt verwenden können. Für die Organisation der Workshops erhält die Lernende Region Schwandorf e.V. eine finanzielle Förderung von der Stiftung Ehrenamt Bayern.

01.01.2021 - 31.12.2021

Oberpfalz

Florian Schmid, Geschäftsführer

Florian.Schmid@landkreis-schwandorf.de

www.landkreis-schwandorf.de

Lernreg 4c Bitte Verwenden

Suchtpräventionsprojekt MINDZONE, 80337 München: MINDZONE-Podcast - "sauberdrauf!"

Das Nachtleben in all seinen Facetten, Feiern und Spaßhaben stellen einen zentralen Bezugspunkt in der heutigen Lebenswelt vieler Jugendlicher dar. Aus Studien geht hervor, dass junge Partygänger generell einem höheren gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind: Neben Alkohol gehört auch der Konsum illegaler Partydrogen für viele Jugendliche zum Feiern dazu. Gleichzeitig sind andere Wege in der Ansprache dieser Zielgruppe erforderlich, da junge Partyänger kaum von den Angeboten der klassischen Suchthilfe erreicht werden.

Hierbei haben sich niedrigschwellige Präventionsangebote – wie z.B. Mindzone - ein Projekt des Landescaritasverbandes Bayern - bewährt, die direkt in der Partyszene den Kontakt zu den jugendlichen Adressaten aufnehmen.

Ohne sich aufzudrängen stehen bei Mindzone speziell geschulte junge Partygänger als  Gesprächspartner zur Verfügung. Die sog. Peers sind auf ehrenamtlicher Basis aktiv und fungieren als „Türöffner“, der das Eis bricht: Die Gespräche am Mindzone-Infostand finden unter Gleichaltrigen auf Augenhöhe statt, wodurch sich die Akzeptanz der vermittelnden Präventionsbotschaften erhöht.

Im Rahmen des durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern geförderten Projekts plant Mindzone, sein Multimedia-Angebot zu erweitern und ein neues jugendaffines Audio-Format zu entwickeln: Unter dem Titel „sauberdrauf“! soll eine Podcast-Serie veröffentlicht werden, die drogenspezifische und suchtbezogene Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Mindzone möchte der jungen Hörerschaft objektive, fachlich basierte Informationen rund um das Thema „Partydrogen und Suchtrisiken“ vermitteln, die weder belehrend noch verharmlosend wirken.

Auch auf die bereits bestehenden, digitalen Angebote, wie z.B. Homepage www.mindzone.info und die mobile App, möchte Mindzone aufmerksam machen.

01.09.2020-31.03.2021

Oberbayern

Landes-Caritasverband Bayern e.V. Projekt Mindzone

Sonia Nunes, Dipl.Soz.päd (FH), Fachliche Projektleitung

kontakt@mindzone.info

https://mindzone.info

Suchtprävention Mindzone

WALTER -Wo alle Teilhabe erleben e.V., 86989 Steingaden: Inklusive Erlebnisfreizeit für junge Menschen mit und ohne Behinderung.

Das Projekt zielt auf die Organisation und Durchführung eines inklusiven Freizeitangebotes für Menschen mit und ohne Behinderung im Sommer 2021. Damit sollen zum einen den Menschen Erlebnisse ermöglicht werden, die sich in ihrem Alltag nicht ergeben, wie z. B. sich als selbstverständlicher und wichtiger Teil einer Gruppe zu erleben und mitbestimmen zu können. So wird Teilhabe geschaffen. Gleichzeitig geht es darum, die Angehörigen bzw. Hauptpflegepersonen zu entlasten.

Wesentlich für das Gelingen einer solchen Freizeit ist es, die Ehrenamtlichen, die die Durchführung und Mitarbeit übernehmen, fachlich gut vorzubereiten - in Bereichen wie Pflege, Assistenz und bedarfsorientierte Programmgestaltung.

Das Vorhaben ist als eine gemeinsame Urlaubssituation von Menschen mit und ohne Behinderung gedacht. Ziel ist es, eine Freizeit durchzuführen, die Menschen einen Lernort bietet, der sie befähigt danach selbst Freizeiten zu organisieren und durchzuführen.

01.11.2020 - 31.10.2021

Oberbayern; Schwaben; Mittelfranken

Mirjam Christ

m.christ@walter-ev.de

Walter

DLRG Landesverband Bayern e.V., 92318 Neumarkt: Fit und Gesund im Ehrenamt

Einsatzkräfte sind neben den alltäglichen Belastungen des Alltags zusätzlich von den physischen und psychischen Belastungen des Einsatzgeschehens betroffen. Dabei stellen sie die eigenen gesundheitlichen Belange oft zurück.

Im Rahmen des durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern geförderten Projekts sollen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DLRG gezielte Förderangebote im Bereich Präventions- und Gesundheitssport wahrnehmen können. Der Erhalt und die Wiederherstellung der physischen und psychischen Gesundheit ehrenamtlicher Einsatzkräfte im Rettungsdienst soll gefördert werden.

01.10.2020 - 01.11.2021

Oberpfalz

Patrick Sinzinger, Leiter Ausbildung

patrick.sinzinger@bayern.dlrg.de

Förderkreis Schäftlarner Konzerte e.V., 82515 Wolfratshausen: Veranstaltung der Schäftlarner Konzerte

Die Schäftlarner Konzerte wurden 1968 von Benno Forster gegründet. Seitdem werden jedes Jahr herausragende Instrumentalisten aus den drei großen Münchner Klangkörpern - dem Bayerischen Staatsorchester, den Münchner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks – gewonnen, um das Orchester der Schäftlarner Konzerte zu bilden. Ausgewählte Werke und die Klosterkirche, an deren Bau und Ausstattung so bedeutende Künstler wie François de Cuvilliés, Johann Michael Fischer, Johann Baptist Zimmermann und Baptist Straub beteiligt waren, machen die Konzerte zu einem besonderen Erlebnis im malerischen Isartal.

Die fünf Konzerte im Jahr bilden einen wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde. Auch Schüler des beheimateten Gymnasiums der Benediktiner helfen wesentlich mit: Als Konzerthelfer, für den Bühnenaufbau, den Einlass und als Platzanweiser.

Ziel war und ist, hochkarätige Klassik zu bezahlbaren Preisen auf dem Land anzubieten und alle Generationen teilhaben zu lassen. Kinder und Jugendliche erhalten daher Freikarten bzw. sehr günstige Karten und Senioren aus dem Altenheim Ebenhausen, Schäftlarn, werden kostenlos zu den Konzerten gebracht und geholt.

15.05.2021 - 10.10.2021

Oberbayern

Susanne Rieder, 1. Vorsitzende

foerderkreis@schaeftlarner-konzerte.de

www.schaeftlarner-konzerte.de

Logo Schäftlaner Konzerte Blau Magenta

Freiwillige Feuerwehr Wolferstadt, 86709 Wolferstadt: Erste Hilfe vor Ort - adäquate Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungswagens und des Notarztes.

Erste Hilfe vor Ort ist eine Aktion von Bürgern für Bürger und zeigt die große Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement. Oberstes Ziel ist die Etablierung einer adäquaten Ersten Hilfe für die Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Immer wieder kommt es zu Notfallsituationen, in denen angespannt auf das Eintreffen von Hilfe gewartet wird. Ob Unfall oder gesundheitliche Probleme, die Erste Hilfe am Menschen ist für den weiteren Verlauf der Genesung oft entscheidend.

Die Einsatzregeln der Leitstellen geben zudem vor, dass bei gemeldeten Reanimationen die Feuerwehren alarmiert werden, da hier jede Sekunde zählt und die Kameraden und Kameradinnen schneller am Geschehen sind. Um möglichst eine große Abdeckung und Erreichbarkeit von Einsatzkräften zu gewährleisten, wird gezielt auf nicht Feuerwehrmitglieder zugegangen. Geschlecht, Alter, Herkunft sowie Vorwissen oder körperliche Fitness stellen kein Auswahlkriterium dar. Lediglich der Wille und die Bereitschaft für den nächsten Einzustehen und Hilfe zu leisten sind entscheidend, um bei dem Projekt mitzuwirken.

Die ursprüngliche Tätigkeit der freiwilligen Feuerwehr wird in diesem Projekt an die zweite Stelle gestellt und auf Basis der Freiwilligkeit und der Bereitschaft zum Dienst an den Nächsten erweitert. Personen anzusprechen, welche bis dato keinen Gedanken an einen aktiven Dienst bei der Feuerwehr verschwendet haben, soll der Schlüssel zum Erfolg sein, um die Gruppe der "Willigen" zu erweitern und eine Rund- um-die-Uhr-Erreichbarkeit zu gewährleisten.

15.09.2020 - 14.08.2022

Schwaben

Kommandant

Hubert Gehring

Am Mülbuck 26

86709 Wolferstadt

https://www.facebook.com/Freiwillige-Feuerwehr-Wolferstadt-183032428717702/

Freiwillige Feuerwehr Logo Erste Hilfe Vor Ort

EQUUS - Interaktion zwischen Mensch & Pferd e.V., 96135 Stegaurach: Mit PS gegen PTBS. Pferdegestützte Workshops für Betroffene von PTBS (Posttraumatischer Belastungsstörung)

Im Projekt „Mit PS gegen PTBS“ treffen traumatisierte Menschen auf Pferde. Der Verein Equus - Interaktion zwischen Mensch & Pferd e.V. organisiert pferdegestützte Workshops für Betroffene von PTBS (Posttraumatischer Belastungsstörung).
Ein Trauma kann Symptome wie Alpträume, Flashbacks, Aggression, Vertrauensverlust und sozialen Rückzug zur Folge haben. Die Pferde sehen jedoch den Menschen hinter der Traumatisierung und treten mit diesem in Kontakt. In der Interaktion zwischen Mensch und Pferd lernen die Teilnehmer, sich selbst zu regulieren und wieder Vertrauen zu fassen. Die fröhlichen Gesichter am Ende des Workshops sind der beste Beweis.

Jeder Teilnehmer kann ein Familienmitglied als Begleitung zum dreitägigen Workshop mitbringen, denn die Traumatisierung und PTBS wirkt sich auch auf die Partnerschaft aus. Durch die angeleiteten Interaktionen mit den Pferden (Join-Up®), dem Erlebnis in der Gruppe sowie den Gesprächen mit dem Team finden die PTBS-Betroffenen wieder Zugang zu ihrer Selbstwirksamkeit und Resilienz.

Das Team des Vereins Equus e.V. arbeitet ehrenamtlich nach dem Konzept „Horse Sense & Healing“ des „Pferdeflüsterers“ Monty Roberts, das im Jahr 2020 als effektive komplementäre Therapie bei PTBS bestätigt wurde.

01.09.2020-31.12.2021

Oberbayern

Doris Semmelmann
Tel.: 0172 8984268
info@equus-interaktion.de

www.equus-interaktion.de

Equus Logo Aktuell

Diakonisches Werk Weißenburg-Gunzenhausen, 91781 Weißenburg: Hand in Hand gegen Lebensmittelverschwendung. Aktiv für Lebensmittelwertschätzung "Foodsharing-Abgabestelle"

Ziel dieses Projekts ist die Sensibilisierung und das Aktivwerden für Lebensmittel-Wertschätzung durch Initiierung und Implementierung einer "Foodsharing-Abgabestelle" aus Privathaushalten zur kostenlosen Weitergabe an Kunden des Diakoniekaufhauses bzw. an alle Bürger.

Lebensmittelverschwendung ist ein weitreichendes Problem, dem mit verschiedenen Strategien im Kleinen begegnet werden soll. Das Projekt wird als Kooperation mit dem Diakoniekaufhaus Gunzenhausen und der "Speis" Gunzenhausen (Organisation ähnlich der "Tafel") durchgeführt um eine breitere Öffentlichkeit zum Thema Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren und den Zugang zu sonst nicht verwerteten Lebensmitteln zu ermöglichen.

Im Diakoniekaufhaus werden bereits erfolgreich alle Dinge des täglichen Gebrauchs von Bekleidung, Möbel und Haushaltswaren gespendet und nicht nur Bedürftigen, sondern allen Bürgern zur weiteren Verwendung verkauft. Die sog. „Speis“ verteilt von Discountern bezogene Lebensmittel einmal wöchentlich an einen festen Kreis berechtigter Personen. Es ist geplant, dass regelmäßig zu den Öffnungszeiten der Speis die Lebensmittelspenden aus der neuen "Foodsharing-Abgabestelle" im Diakoniekaufhaus durch Anlieferung mit Ehrenamtlichen zur dortigen Ausgabe verfügbar sind.

01.10.2020 - 31.12.2021

Mittelfranken

Irene Rottler-Steiner, Projektverantwortliche

Irene.Rottler-Steiner@diakonie-wug.de

http://www.diakonie-wug.de/diakonie-kaufhaus/fairteiler/

Diakonisches Werk _logo Mit Schwung Im Auftrag Der Nächstenliebe

Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA) gGmbH, Türen Öffnen, 90443 Nürnberg: Starke Partner finden: Qualifizierung gemeinnütziger Organisationen für die Kooperation mit Unternehmen

Viele Unternehmen möchten mit ihren spezifischen Kompetenzen und Ressourcen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme in ihrem Umfeld beitragen. Dafür benötigen Sie kompetente und aufgeschlossene Partner im Gemeinwesen. Lokal und regional tätige gemeinnützige Organisationen sind die Experten für Bildung, Soziales, Jugendarbeit, Sport, Kultur, Ehrenamt und Umwelt. Sie sind daher die naheliegenden potentiellen Partner für engagierte Unternehmen.

Gute Sache**KOMPAKT ist ein Tagesseminar. Es richtet sich an gemeinnützige Vereine und soziale Einrichtungen, die aktiv auf Unternehmen zugehen wollen und Anregungen für die Zusammenarbeit jenseits von Spenden und Sponsoring suchen. Die Qualifizierung der Einrichtungen für die Kooperation mit Unternehmen steht im Fokus des Angebotes. Gemeinsam mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern werden Antworten auf folgende Fragen erarbeitet: Was bedeutet Unternehmenskooperation? Wie und warum engagieren sich Unternehmen? Lohnt sich die Kooperation mit Unternehmen auch für meine Organisation? Welche Ziele können wir dabei verfolgen? Wie lassen sich Unternehmenskooperationen anbahnen?

Das Qualifizierungsangebot wurde von dem bundesweiten UPJ-Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR (www.upj.de <http://www.upj.de>) entwickelt. In Bayern wird Gute Sache** KOMPAKT gemeinsam mit  TÜREN ÖFFNEN, der erfahrenen Mittlerorganisation in Bayern (www.tueren-oeffnen.de) und dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V. (www.lbe.bayern.de durchgeführt.
Aktuell sind zwei Schulungen in zwei Bayerischen Städten bis 31. Mai 2021 geplant, die offen sind für alle Einrichtungen und gemeinnützigen Organisationen, die Soziale Kooperationen mit Unternehmen anstreben.

01.09.2020-31.05.2021

Alle Regierungsbezirke Bayerns

TÜREN ÖFFNEN

Birgit Kretz, Leitung

kretz@iska-nuernberg.de

www.tueren-oeffnen.de

Iska Tueren Oeffnen Blue 190429

Iska 1

 

Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren, 87600 Kaufbeuren: Fachtag Flucht und Integration in Kaufbeuren

Anlässlich des 30 jährigen Bestehens des Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren kann mit Geldern der „Zukunftsstiftung Ehrenamt in Bayern“ ein Fachtag zu Flucht und Integration veranstaltet werden.

Nach einem einführenden Referat von Stephan Dünnwald (Bayerischer Flüchtlingsrat) über Flucht und Asyl in den letzten 30 Jahren, werden in zwei weiteren Referaten von Dr. Andrea Mucha (Traumatherapeutin) und Dr. Necla Kelek (Sozialwissenschaftlerin) wichtige Punkte zum Thema gelingende Integration vorgestellt und erörtert.

Eine anschließende Podiumsdiskussion beleuchtet das Thema Integration unter dem besonderen Gesichtspunkt der Situation in Kaufbeuren. Eingeladen sind in erster Linie die Ehrenamtlichen des AK Asyl, aber auch alle Hauptamtlichen aus dem Bereich Flucht und Integration. Mit diesem speziellen Fachtag sollen die Ehrenamtlichen für ihr langjähriges Engagement geehrt und gleichzeitig ermuntert werden, weiter aktiv zu bleiben und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Durch die anwesenden Hauptamtlichen soll ihnen gleichzeitig die Bedeutung ihrer Arbeit vor Augen geführt und neue Netzwerke geknüpft werden.

01.09.2020-30.06.2021

Schwaben

Dr. Cornelia Paulus, Ehrenamtskoordinatorin und Integrationslotsin

paulus@arbeitskreis-asyl-kaufbeuren.de

www.arbeitskreis-asyl-kaufbeuren.de

Arbeitskreis Asyl Logo 30 Jahre Ak Asyl 20200302 Co

 

Kulturverein Eggenfelden e.V., 84307 Eggenfelden: Kinderkunstmobil (KiKuMo)

Der Kulturverein Eggenfelden führt seit vielen Jahren in den Ferien „Kinderkunsttage“ durch. Dabei hat der Kulturverein die Erfahrung gemacht, dass eher Kinder aus privilegierten Familien daran teilnehmen. Deshalb ist der neue Ansatz, mit dem KinderKunstMobil in öffentliche Einrichtungen und in die Fläche zu gehen als ein Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Ziel ist, Kinder aus allen gesellschaftlichen Schichten zu erreichen, gerade auch Kinder mit Migrationshintergrund.

Ein KinderKunstMobil ist ein kompakter Wagen (80x40x40cm) der alle nötigen Materialien und die Arbeitsanleitung für einen individuellen „Kurs“ beinhaltet. Mit Hilfe der ausgearbeiteten Anleitungen - mit Projektidee und Tipps & Tricks - finden die Projektleiter in Schulen, Kindergärten oder anderen Einrichtungen Zugang zum Thema und können auch ohne externe Kursleiter ihr altersspezifisches Projekt starten.

Der Kulturverein Eggenfelden e.V. kümmert sich einmalig um den Themenwagen und die Erstellung einer guten Anleitung. Bildbeispiele, Erfahrungsberichte, Fehlervermeidung und lösbare Aufgabenstellungen für unterschiedliche Altersgruppen sind dabei das Erfolgsgeheimnis. 

01.11.2020-31.10.2022

Niederbayern

Stefan Otzelberger

kunst@kulturverein-eggenfelden.de

 

Kulturverein Eggenfelden Logo Kulturverein Farbig

FreiwilligenAgentur Dingolfing-Landau e.V., 84130 Dingolfing: Make earth great again - plastikfrei(er) leben

Ziel des Projekts ist die Sensibilisierung für die Auswirkungen von Plastik auf Umwelt und Gesundheit, Anregung zum richtigen Umgang mit Plastik und Reduzierung von Plastikmüll.

In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt sollen Patenschaften für einzelne Bereiche im Landkreis Dingolfing-Landau vergeben werden. Die Paten erklären sich bereit, diesen Bereich von Müll zu befreien, also diesen in regelmäßigen Zeitabständen einzusammeln und korrekt zu entsorgen. Es soll erreicht werden, dass der Landkreis dafür eine Anerkennung in Form von Ermäßigungen etc. zur Verfügung stellt (ähnlich der Ehrenamtskarte).

Im Rahmen des geförderten Projekts sollen zudem Gastvorträge/Workshops an Schulen abgehalten werden, um SchülerInnen für das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit durch Vermeidung von Plastikmüll zu sensibilisieren  Der Vortrag kann jederzeit auch an anderen Einrichtungen, wie z. B. in Vereinen, durchgeführt werden.

01.02.2021-01.02.2022

Niederbayern

Laura Dullinger, Geschäftsführerin

info@fwa-dingolfing-landau.de
www.fwa-dingolfing-landau.de

Bayerischer Cochlea-Implantat-Verband e.V., 85748 Garching: Hear we are - listen to us!

Im Frühjahr 2022 veranstaltet der Bayerische Cochlea-Implantat-Verband zusammen mit der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft die Veranstaltung „Hear we are –listen to us“. Im Fokus steht dabei die Teilhabe und Barrierefreiheit auf lokaler und europäischer Ebene. Um mehr Informationen über die Situation von CI-Trägern in anderen Ländern zu gewinnen, reisten seit 2019 CI-Scouts durch ganz Europa um zu erkunden, was es bedeutet mit einer Hörschädigung im jeweiligen Land zu leben. Ihre Erfahrungen und Eindrücke teilen die CI-Scouts auf unserer Veranstaltung. Daran anknüpfend werden Barrieren und Herausforderungen der Inklusion sowie Bildungsmöglichkeiten von Menschen mit Hörschädigung in Europa diskutiert und verglichen. Der Bayerische Cochlea-Implantat-Verband will erreichen, dass die Inklusion von Menschen mit Hörbehinderung ganz selbstverständlich wird und zwar von Anfang an. Dazu soll das vorliegende Projekt beitragen. Darüber hinaus informieren weitere Vorträge über neue Entwicklungen und technische Hilfsmittel im CI-Bereich. Die Veranstaltung bietet zudem Raum zum Austausch und zur Vernetzung.

01.03.2022-31.07.2022

Oberbayern

Regine Zille, 1. Vorsitzende

regine.zille@bayciv.de
www.bayciv.de

Bayerischer Cochlea... Bayciv Logo Druck Neu 2018 Cymk

Stadt Nürnberg, Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement, 90403 Nürnberg: "Fundraising for all" - Zugang zu Drittmitteln für ehrenamtlich-gemeinnützige Organisationen

„Fundraising for all“ steht für einen verbesserten und vereinfachten Informationszugang zu Drittmitteln für ehrenamtlich-gemeinnützige Organisationen. Im Kern steht eine Datenbank mit einfacher Handhabung und klaren Suchkriterien, die Auskunft über Förderthemen, Größenordnungen und Zeiträume gibt. Das Spektrum der Einträge reicht von Stiftungen und öffentlichen Zuschussfonds bis zu Preisen und regelmäßigen Projektausschreibungen. Die Suchmaschine wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Ergänzend finden sich Tutorials von Stifter/-innen, anderen Zuschussgebern, Preis-Ausrichter/-innen, erfolgreichen Fundraiser/-innen usw., FAQS, Fortbildungsangebote und anderes mehr. Über ein breit ausgebautes Angebote an Newslettern (über 7.500 Abonnenten) wird über Anmelde- und Abgabeschlüsse informiert.

Durch die Verfügbarkeit im Internet können auch Interessenten in ganz Bayern die Informationen einsehen. Träger sind die Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement und Corporate Citizenship beim Sozialreferat der Stadt Nürnberg, in Kooperation mit der Bürgerstiftung Nürnberg.

01.09.2020 - 30.06.2021

Mittelfranken

Dr. Uli Glaser

engagiert@stadt.nuernberg.de

www.engagiert.nuernberg.de

Stadt Nürnberg 2 Nürnberg Engagiert Quadrat

 

Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V., 97072 Würzburg: Gebärdensprachliche Helferschulung §45a SGB XI: Pflege u. Begleitung gehörloser älterer Menschen mit Demenz

Um verstanden zu werden und um zu verstehen sind ältere gehörlose Menschen mit Demenz auf Gebärdensprache angewiesen. Die aktuellen Hilfestrukturen sind auf die Kommunikationsbedürfnisse tauber Menschen mit Demenz nicht eingestellt. Es stehen kaum ehrenamtliche gebärdensprachliche Helfer*innen zur Verfügung.

Gebärdensprachliche Helfer*innen bauen durch ihre Gebärdenkompetenz Barrieren und Ängste ab. Sie begleiten, beschäftigen und unterstützen ältere gehörlose Menschen mit Demenz, kennen deren besondere Lebensbiografie und zeigen deren Bedürfnisse auf. Für Angehörige und professionelle Pflegekräfte in der Gesundheits- und Altenhilfe sind sie eine wertvolle Unterstützung und können langfristig zur Verbesserung der Kommunikation und Lebenssituation demenziell erkrankter gehörloser Menschen beitragen.

Eine barrierefreie Helferschulung für gebärdensprachliche Ehrenamtliche gibt es bisher in Bayern nicht. Mit der Qualifizierung stehen für gehörlose Menschen mit Demenz im Raum Unterfranken erstmals geschulte Begleiter*innen zur Verfügung. Das Projekt ermöglicht zudem Menschen mit Hörbehinderung den Zugang zu ehrenamtlicher Tätigkeit und fördert die Inklusion.

Das Projekt erfolgt in einer Kooperation vom Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V. mit der Ökumenischen Hospizgruppe für Gehörlose Würzburg, der Evangelischen und Katholische Gehörlosen-Seelsorge Unterfranken, der Gehörlosenberatung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands e.V. Unterfranken und HALMA e.V. Würzburg.

Sebastian Bach

s.bach@caritas-wuerzburg.org

Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V

Caritas Würzburg 2 Bayern Ufr. 2cCaritas

 

Landratsamt Fürstenfeldbruck - Amt für Soziales, 82256 Fürstenfeldbruck: "Spielend Miteinander baut Brücken"

Spiele werden bereits seit Jahrtausenden auf allen Kontinenten und in allen Kulturen praktiziert. Kinder machen es uns vor, wie einfach gemeinsame Interaktion aussehen kann. Lässt man sie frei spielen, ist zu beobachten, wie sich auch fremde Kinder auf Spielplätzen, Wiesen, an Gewässern und vielen anderen Orten „finden“ und zwanglos miteinander umgehen. Neben unterschiedlichen Zielsetzungen wie Entwickeln von Kreativität, Wettkampferfahrungen sammeln, Neues zu lernen, Erfahren von eigenen Grenzen, das Schulen bestimmter Fähigkeiten und deren Erprobung und das Abtauchen in eine „andere“ Welt, steht meist der Unterhaltungs- und Spaßfaktor im Mittelpunkt.

Gemeinsames Spielen verbindet, schafft eine eigene „Atmosphäre“ und bringt die verschiedensten Menschen zusammen. Unterschiede wie Hautfarbe, Sprache, Religion, Kultur und Geschlecht treten dabei in den Hintergrund. Ein gemeinsames „Erleben“ von Freude, Aufregung und Spannung, aber auch Aushalten von Frust „schweißt“ zusammen, macht Mut und stärkt das Selbstwertgefühl.

Durch diesen Ansatz und zusammen mit ausgebildeten ehrenamtlichen Kulturdolmetscher*innen, welche alle einen Migrationshintergrund besitzen, versucht das Projekt, als ein Zusammenschluss von verschiedenen Fachkräften aus lokalen Kommunen und der Caritas Fürstenfeldbruck im Landkreis, Menschen und Nachbarn aus allen Schichten, Ländern und Kulturen zusammen zu bringen. Sei es auf einem Fest, in einem Einkaufszentrum, dem Marktplatz, einer Grünfläche oder „nur“ auf der Straße. Die Koordination erfolgt durch den hauptamtlichem Integrationslotsen des Landratsamtes. Die nachhaltigen einfachen und kurzweiligen Spiele aus unterschiedlichen Ländern, sollen neugierig machen und miteinander ins Gespräch bringen.

15.09.2020-31.08.2022

Oberbayern

Mirko Sfeir, hauptamtlicher Integrationslotse

E-Mail: mirko.sfeir@lra-ffb.de

www.lra-ffb.de

Lra Logo

R.A.D.I.O. e.V., 90459 Nürnberg: Einen Tag mit .... - Immigration Broadcast begleitet Ehrenamtliche bei ihrer Tätigkeit

Bei Immigration Broadcast produzieren Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung gemeinsam einstündige, teilweise mehrsprachige Radiosendungen, die monatlich live ausgestrahlt werden. In Workshops werden diese im Bereich Journalismus, Technik, aber auch in sozialen Fähigkeiten geschult. Im Dialog mit Menschen verschiedener Herkunft, Kultur und Orientierung setzen sich die (neuen) Redakteur*innen mit (ihren) Vorurteilen auseinandersetzen, können diese überwinden und ihre Erfahrungen im Radio mit den Hörer*innen teilen.

Beim Projekt „Ein Tag mit…“ setzt sich die Redaktion in sechs 30-minütigen Beiträgen mit Ehrenamtlichen in Bayern auseinander. Dabei begleiten sie die Ehrenamtlichen einen Tag bei ihrer Tätigkeit und fangen das Geschehen mithilfe eines Aufnahmegeräts auf. Die Ehrenamtlichen werden zu ihrem Ehrenamt befragt und auch ihre Kolleg*innen oder Klient*innen sollen zu Wort kommen.
Heraus kommen authentische Reportagen über Ehrenamtliche in verschiedensten Bereichen, wie z.B. in der Altenhilfe, im Rettungsdienst oder auch in der Wohnungsnothilfe.

Ziel der Sendereihe ist es, den Hörer*innen die jeweilige Tätigkeit näher zu bringen und sie zu motivieren, selbst als Ehrenamtliche in Bayern tätig zu werden. Die Ausstrahlung erfolgt über den Community-Hörfunkanbieter Radio Z. Radio Z ist ein seit 1987 bestehender, freier und nicht kommerzieller Sender aus Bayern und wird vom gemeinnützigen Verein R.A.D.I.O. e.V. getragen.

Zu hören ist die Sendung jeden vierten Mittwoch im Monat von 19-20 Uhr auf der UKW-Frequenz 95,8 Megahertz in Nürnberg und Umgebung, sowie online um die gleiche Zeit weltweit unter www.radio-z.net.

01.09.2020 - 28.02.2021

Mittelfranken

Ute Heine / Projektmanagement Radio Z

projekte@radio-z.net

www.radio-z.net

Radioz-logo 95 8 + Www

Silicon Vilstal gemeinnützige UG, 84144 Geisenhausen: Regionales Social Economy Wissensnetzwerk

Das Silicon Vilstal Erlebnisfestival wurde 2019 und 2020 von der EU als „European Social Economy Regions“(ESER)-Event gewürdigt. Bei der diesjährigen Ausgabe steht es in einer Reihe mit 32 weiteren Regionen, darunter sind u.a. München, Berlin, Mannheim, Dublin, Den Haag und Malaga. Das Besondere an dem Begriff der Social Economy ist, dass er auch Formen des Wirtschaftens betrachtet, die vielerorts nicht als wirtschaftliche Aktivität erkannt werden. Das verbindende Element in der Social Economy ist, dass die positive gesellschaftliche Wirkung, der „social impact“, stets an allererster Stelle steht.

Covid-19 hat klar vor Augen geführt, dass kulturelles Leben, bürgerschaftliches Engagement und lokale Netzwerke auch echte Standortfaktoren sind. Ziel des Projekts der Silicon Vilstal gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) ist es, die Social Economy über einen längeren Zeitraum hinweg in der Region zu veranschaulichen, die vorhandenen Akteure zu stärken und bestenfalls neue Kooperationen und Initiativen anzustoßen. Die dafür geplanten Aktivitäten sind die Anwendung von Werkzeugen wie dem „Social Economy Canvas“, Vernetzungsarbeit und das zur Verfügung stellen hilfreicher Ressourcen und Kontakte.

01.01.2021 - 31.12.2021

Niederbayern

info@siliconvilstal.de

www.siliconvilstal.de

 Silicon-vilstal-marke+claim

Diversity Media e.V., 90459 Nürnberg: Diversität im Ehrenamt - Wir zeigen auf Social Media wo Ehrenamtliche in Bayern tätig sind

Der inklusive, transkulturelle und diverse Medienverein Diversity Media e.V. will im Rahmen des Projekts das Engagement von Ehrenamtlichen in ganz Bayern durch mehr Sichtbarkeit wertschätzen. Im Rahmen von 16 Interviews soll die Arbeit von unterschiedlichen Persönlichkeiten im Feld der Ehrenamtlichkeit erfahrbar werden. Dabei soll nicht nur die Relevanz ihres Wirkens für die Gesellschaft deutlich werden, sondern auch die Diversität, die sich im Ehrenamt widerspiegelt.

Mit neuen und modernen Formen des Social Media Journalismus präsentiert Diversity Media die Interviews und Beiträge mit den Ehrenamtlichen auf sozialen Netzwerken. Dabei soll vor allem ein jüngeres Publikum angesprochen werden und Inspiration für eigenes Engagement geben. Ehrenamtlichkeit ist divers und ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft, der immer wieder wertgeschätzt werden sollte. Das Projekt von Diversity Media möchte genau das aufzeigen.

Das Projekt „Diversität im Ehrenamt - Wir zeigen auf Social Media wo Ehrenamtliche in Bayern tätig sind“ in Kooperation mit der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern beginnt im Oktober 2020 und wird über die Instagram- und Facebook-Seite des Vereins, sowie auf der Website verfügbar sein.

01.09.2020-31.01.2021

Oberbayern, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken

Carsten Striepe

orga@diversitymedia.info

https://diversitymedia.info/diversitaet-im-ehrenamt

Diversity Media Logo Grünblau Neu Mai 2020

 

Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München - AKM, 80636 München: Schulung für ehrenamtliche RUF24-Krisenbegleiter in Landshut für die Region Niederbayern

Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München betreut seit 16 Jahren bayernweit Familien mit lebensbedrohlich oder lebensverkürzend schwersterkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie Familien mit einem schwerst- oder unheilbar erkrankten Elternteil und minderjährigen Kindern. Die Beratung und Begleitung erfolgt für die Familien kostenfrei und bietet eine umfassende Bandbreite an professionellen Angeboten (u.a. ambulante Kinderhospizarbeit, Krisenintervention (24/7 Erreichbarkeit), Familienbegleitung, etc.)

Der Krisendienst RUF24 bietet betroffenen Familien, die in einer schweren innerfamiliäre Krise oder lebensbedrohlichen Situationen sind, sofortige Hilfe. Der Dienst RUF24 ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar. Ein RUF24 Mitarbeiter nimmt die Anrufe entgegen und kommt auch, sofern gewünscht, innerhalb von 1-2 Stunden zu der betroffenen Familie nach Hause/in die Klinik. Ziel ist es, den Eltern, Kindern oder Geschwistern in ihrer Ausnahmesituation akute Entlastung zu ermöglichen, um durch eine professionelle, traumaadaptierte und bindungsorientierte Krisenbegleitung späteren Traumafolgen vorzubeugen. Das RUF24 Team besteht aus haupt- und ehrenamtlichen Krisenbegleitern, die vor ihrem ersten Einsatz alle eine Schulung mit 80 Unterrichtseinheiten durchlaufen.

2019 konnte die Stiftung AKM ein regionales Versorgungszentrum in Landshut eröffnen (Zentrum Niederbayern), welches seitdem eine dezentralere Versorgung der in Niederbayern ansässigen Familien ermöglicht. Bisher fanden sämtliche Schulungen für die ehrenamtlichen Krisenbegleiter zentral in München statt. Durch die Förderung seitens der Zukunftsstiftung Ehrenamt wird 2021 erstmalig eine dezentrale Schulung für die RUF24 Ehrenamtlichen in Landshut stattfinden können, wodurch das in Niederbayern stationierte Netzwerk an Ehrenamtlichen weiter ausgebaut und somit die Versorgung der Familien weiter sichergestellt werden.

01.09.2021-28.02.2022

Niederbayern

Katharina Müller

katharina.mueller@kinderhospiz-muenchen.de

www.kinderhospiz-muenchen.de/hilfe-fuer-betroffene/unsere-leistungen/krisendienst-ruf24/

Stiftung Kinderhospiz Ruf24

Green City e.V., 80337 München: "Pioniere des Wandels - Toolkit". Ein Weiterbildungsformat für den Stammtisch Mobilität und Verkehrswende

Interessierte und Aktive des Stammtischs „Mobilität und Verkehrswende“ werden in einem Workshop und drei Folge-Veranstaltungen von der erfahrenen Trainerin Dr. Angela Firmhofer geschult, die richtigen Methoden für Kommunikation, Teambuilding und Projektmanagement anzuwenden. Die erfahrene Trainerin im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Transformationsprozesse gibt dabei Anregungen und Hilfestellungen zu folgenden Fragen: Wie erreichen wir als Gruppe, sowohl gruppenintern als auch in der Kommunikation nach außen, einen Umgang auf Augenhöhe? Wie können wir uns befähigen, motivieren und auch langfristig am Ball bleiben, um ein Projekt voranzutreiben? Welche Methoden gibt es, ein Projekt erfolgreich zu planen und durchzuführen?

Ziel der Reihe ist, erfolgreiche Projektsteuerung und -umsetzung zu erlernen und umzusetzen. Zudem geht es darum, Methoden an die Hand zu bekommen, um die Visionen und Ideen der Aktiven für eine nachhaltige Stadtentwicklung und Mobilität in München zu verwirklichen. Die Workshop-Reihe bietet Raum, erlerntes Wissen und neue Fertigkeiten direkt in Arbeitsgruppen und Projekten anzuwenden. Im Laufe der Workshop-Tage fügen die Teilnehmenden die Inhalte und Methoden zu einem “Toolkit“ zusammen, das dem gesamten Stammtisch Mobilität und Verkehrswende sowie künftigen Arbeitsgruppen langfristig zur Verfügung steht.

Die Weiterbildung umfasst einen eintägigen Workshop am Samstag, 28. November 2020, von 10:00 bis 18:00 Uhr (ggf. zweiter Teil am 05. Dezember 2020) sowie drei halbtägige Follow-Up-Veranstaltungen an den Samstagen 30. Januar / 27. Februar / 27. März 2021 jeweils zwischen 09:00 und 13:00 Uhr. Falls möglich, findet die Workshop-Reihe in der Lindwurmstraße 88 in den Büroräumen von Green City e.V. statt. Sollte eine Präsenz-Veranstaltung aufgrund von COVID-19 nicht möglich sein, wird der Workshop als Online-Format angeboten. In diesem Fall teilt sich die eintägige Kick-Off-Veranstaltung auf die zwei Vormittagstermine 28. November und 05. Dezember 2020 jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr auf.

Die Teilnahme ist auf 15 Personen beschränkt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: www.greencity.de/projekt/pionierinnen-des-wandels-toolkit

01.10.2020-30.04.2021

Oberbayern

Andreas Schuster

andreas.schuster@greencity.de

www.greencity.de/verein

www.greencity.de/projekt/pionierinnen-des-wandels-toolkit

Green City Gcev Logo Rgb

STAgenda21 / Arbeitskreis Verkehr , 82319 Starnberg: Radportal STA - Gemeinsam den Radverkehr voranbringen

Fahrradportal für das Fünfseenland - Im Landkreis Starnberg engagieren sich viele Gruppen für den Radverkehr: ADFC und VCD, Schulen, Senioren- oder Sportvereine, Unternehmen, Parteien oder Klimaschutz-Initiativen. Sie eint das Ziel, das Radfahren im Fünfseenland sicherer und bequemer zu gestalten. Doch all die Engagierten wissen oft wenig voneinander. So geht wertvolle Energie verloren.

Eine neue Internet-Plattform, das RADportal STA (Arbeitstitel), soll dies ändern. Es bündelt relevante Infos wie Zahlen, Daten, Planungen, Aktionen oder gute Beispiele aus dem Landkreis Starnberg. Es führt aber auch zu Vorzeige-Projekten oder pfiffigen Lösungen aus anderen Regionen. Der „Draht“ zu aktiven Gruppen, aber auch erfrischende Ideen sollen zum Austausch und Mitmachen anregen. Auch Politiker; Medienvertreter oder Bürger/innen sollen Relevantes auf EINER Plattform finden. Weil die Aktion STAdtradeln im Landkreis gezeigt hat, dass Senioren und Jugendliche besonders oft im Sattel sitzen, sind dabei regelmäßige Beiträge von Alt und Jung geplant.

Das Projekt ist ein Miteinander zugunsten des Radverkehrs über Gemeinde- und Generationengrenzen hinweg. „Gemeinsam können wir den Radverkehr besser voranbringen. So bewirken wir im schönen, aber staugeplagten Fünfseenland viel Positives, wie etwa weniger Lärm, saubere Luft und mehr Gesundheit für alle“, so Projektleiterin Andrea Schmölzer.

Im ersten Schritt sollen Partner und Gastautoren gewonnen, die Struktur der Internet-Plattform erarbeitet und redaktionelle Formate entwickelt werden. Langfristig sollen Spenden und Sponsoren das Portal tragen und die redaktionelle Arbeit auf viele "Player" im Landkreis verteilt werden.

22.09.2020 - 30.10.2021

Oberbayern

Andrea Schmölzer

andrea@peak-pr.de

www.stagenda.de

www.vcd-ffb-sta.de/

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Gehörlosenverband München und Umland e.V., 81925 München: Fachtagung: Das Ehrenamt verbindet gehörlose Menschen bayernweit

Der Gehörlosenverband München und Umland (GMU) e.V. führt 2021 eine durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt geförderte Fachtagung mit dem Titel „Das Ehrenamt verbindet gehörlose Menschen bayernweit“ durch. Zu dieser Fachtagung eingeladen werden die ehrenamtlichen Vereins-Mitarbeiter*innen und Vorstände der bayerischen Gehörlosenverbände.

Kommuniziert wird während der Veranstaltung durchgehend in Deutscher Gebärdensprache, damit Dialog, Diskussionen und Wissensvermittlung barrierefrei möglich sind. Mit der Fachtagung will der GMU den innovativen bayernweiten Austausch der Teilnehmer*innen erreichen. Durch Workshops und Vorträge wird eine gemeinsame Wissensbasis erarbeitet und die Motivation für die ehrenamtliche Arbeit gefördert. Eine wichtige Aufgabe der Gehörlosenvereine liegt in der Information der Kommunen bezüglich der Belange gehörloser Menschen. Auch dieses Thema und die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung und der Kontaktaufnahme mit der Politik werden geschult und gefördert. Da es für gehörlose Vereinsmitarbeiter*innen kaum gezielte Fortbildungsmöglichkeiten gibt, ist dieses Projekt neuartig und innovativ. Geplant ist, jedes Jahr Fachtagungen an unterschiedlichen Orten in Bayern durchzuführen und das Konzept schließlich auf Deutschland auszuweiten.

01.10.2020 - 26.09.2021

Oberbayern

Cornelia von Pappenheim, Geschäftsführerin

Anke Hannig, Stellvertretende Geschäftsführerin

a.hannig@gmu.de

www.gmu.de

https://www.gmu.de/wiruber-uns/profil/kontakt/

Gehörlosenverband Gmu Logo

 

Kulturbahnhof Hersbruck, 91217 Hersbruck: Theaterworkshop

Das Projekt versteht sich als Teil des Vorhabens ‚Hersburg inklusiv‘, als Beitrag zur Integration von Menschen mit Behinderungen sowie Geflüchteten, die in Hersbruck eine vorläufige Aufnahme gefunden haben, aber noch nicht wirklich in der Gesellschaft angekommen sind.

In einer Arbeitsgruppe mit Vertretern von Caritas, Diakonie, Flüchtlingsverein, Schreibwerkstatt und Kulturbahnhof wird eine Konzeption zum Zusammenbringen von Menschen mit dem Dachthema ‚Am Bahnhof gehts los‘ erarbeitet. Das Thema verbindet den Ort der Projektdurchführung (Bahnhof Hersbruck a.d. Pegnitz) mit den Erlebnissen, die jede/r - insbesondere die Zielgruppe - erleben und erlebt haben und worauf sich jeder beziehen kann: abfahren, ankommen, warten, unterwegs sein, u.a.m.

Die Teilnehmer*innen haben bewusst freie Hand bei der eigenen Ausgestaltung (z.B. kleine Geschichten erzählen, Fotos, Collagen, Bilder, szenische Gestaltungen, aufschreiben, …) und die Zusammenkünfte sind so angelegt, dass jederzeit neu Hinzukommende integriert werden können.

Zielsetzung insgesamt ist eine dauerhafte bessere Integration der Teilnehmer*innen in die Gesellschaft und ein Fördern des Austausches untereinander. Der Kulturbahnhof als möglicher Treffpunkt ohne Verzehrzwang bietet dazu eine gute Voraussetzung. Abgeschlossen wird das Projekt mit einer öffentlichen Präsentation.

15.09.2020 - 15.09.2021

Mittelfranken

Dr. Horst Arndt-Henning

kultur@kulturbahnhof-hersbruck.de

www.kulturbahnhof-hersbruck.de

 

Diakonisches Werk Bayern e. V., 90408 Nürnberg: Das (w)richtige Thema am richtigen Ort. Dezentrale, bedarfsgesteuerte Fortbildungspakete für die Bayerischen Bahnhofsmissionen

Die bayerischen Bahnhofsmissionen leben durch das Engagement von Ehrenamtlichen. Weiterführende, regionale und individuelle Schwerpunkte der bayerischen Bahnhofsmissionen für Ehrenamtliche können nicht bundesweit in Fortbildungs- und Begleitprogramme aufgenommen und angeboten werden.

Das Projekt beinhaltet daher Fortbildungs-und Austauschpakete für die Ehrenamtlichen in den bayerischen Bahnhofsmissionen, orientiert nach den regionalen und strukturellen Belangen, Bedürfnissen und Anforderungen. Themen der Fortbildungen sind u.a. sicherer Umgang mit psychisch auffälligen Menschen, Umgang mit verwahrlosten Menschen und Erste Hilfe Kurse speziell adaptiert in der Situation Bahnhof vor Ort.

01.09.2020 - 31.12.2021

Oberbayern, Unterfranken, Schwaben

Harald Keiser

Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Landesverband Bayern e.V., 86956 Schongau: Inklusives Pfadfinderlager

Mehr als 10 Jahre nach Einführung der Behindertenrechtskonvention soll das Thema „Inklusion“ weiter vorangebracht werden. Insbesondere die Konzeption der Pfadfinder bietet auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderung vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe. Die Programmpunkte bei einem Pfadfinderlager sind so, dass die unterschiedlichen Fähigkeiten jedes einzelnen gebraucht werden um Lösungen gemeinsam in der Gruppe zu finden. Eine großartige Voraussetzung für ein „inklusives Lager“.

In Zusammenarbeit mit 6 Kooperationspartnern wird das inklusives Pfadfinderlager organisiert. Mit dabei sind die Pfadfinderstämme

Lechrain, Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP), Denklingen; Mariä Himmelfahrt, Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Landsberg/Lech; Nacanapah, Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), Schongau; Sir Francis Drake und der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), Weilheim sowie die Akteure der Behindertenhilfe mit der Bildungs- und Erholungsstätte Langau und der Offenen Behindertenarbeit des Caritasverbandes Weilheim-Schongau.

Im Vorfeld werden die Pfadfindergruppenleitungen von den beiden Akteuren der Behindertenhilfe zu den Themen „Inklusion“ und „Kinder mit Behinderung“ sensibilisiert.

31.01.2021-13.06.2021

Oberbayern

Sanny Schwarz

schwarz@caritas-wm-sog.de

www.caritas-wm-sog.de/ich-brauche-hilfe/offene-behindertenarbeit/offene-behindertenarbeit

 

Bund Der Pfadfinder Logo 5 Kooperationspartner

Bürgerinitiative Zukunftsquartier Kreuz, 95447 Bayreuth: Zukunftsquartier Kreuz - für eine lebendige Nachbarschaft

Das Zukunftsquartier Kreuz befasst sich mit unterschiedlichen Herausforderungen der aktuellen Gesellschaft: Einerseits die nachhaltige Gestaltung von Stadtquartieren - ob in Bezug auf Energieversorgung, Mobilitätslösungen, gebauter Infrastruktur oder klimaresilienten Außenflächen. Andererseits die sozialen und demokratischen Herausforderungen, die gesellschaftlich zu spüren sind. Die Vision des Projekts ist eine solidarische, lebendige Nachbarschaft. Eine Nachbarschaft, in der Menschen sich gegenseitig unterstützen und helfen. In der Menschen sich aktiv und engagiert einbringen und gestalten können und in den Dialog kommen. Egal ob jung oder alt, als Familie oder Alleinstehnde/r, als Mensch mit oder ohne Behinderung, als Alteingessesene/r oder als Migrant/in.

Das Projekt unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei diese Vision in Bayreuth wahr werden zu lassen und das Zusammenleben in einer nachhaltigen, inklusiven und gemeinschaftlichen Nachbarschaft im entstehenden Mehrgenerationenquartier im Stadtteil Kreuz zu entwickeln. Dabei geht es um Vernetzung von Wohninteressent/innen, Quartiersgestalter/innen, sozialen Dienstleistern (aus der Pflege-, Senioren- und Integrationsarbeit) und lokalen Vereinen. Durch Erfahrungsaustausch stärkt das Projekt die Partizipation und die gemeinsame Gestaltung von kulturellen, nachhaltigkeitsorientierten und sozialen Angeboten, die im Quartier entstehen sollen. Beratung hinsichtlich Gemeinschaftsbildung, Organisationsaufbau und Konzeptentwicklung helfen dabei, die Idee des Zukunftsquartier Kreuz Wirklichkeit werden zu lassen.

01.10.2020-30.09.2022

Oberfranken; Mittelfranken

Elena Michel

zukunftkreuz@forum1punkt5.de

https://transition-bayreuth.de/kreuz/

Bürgerinitiative Kreuz 2 Logo Kreuz KarteBürgerinitiative Kreuz Logo Kreuz Pfeile

AWO Tirschenreuth e.V., 95666 Mitterteich: "Sen-Kid", gemeinsam, ein Weg

Der AWO Kreisverband Tirschenreuth e.V. hat mithilfe der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern in Kooperation mit der Bürgerstiftung Kerscher aus Nürnberg und deren zusätzlicher Förderung das Projekt „Sen-Kid“ ins Leben gerufen, um Senioren, die einsam oder allein sind, mit Kindern und deren Familien zu verknüpfen, so dass Patenschaften entstehen. Viele Kinder haben keine Großeltern oder wohnen weit entfernt. Gerade die Großelterngeneration ist für Kinder in der Entwicklung sehr wichtig. Rentner vereinsamen, weil die Angehörigen keine Zeit haben oder auch weit weg leben. Gegenseitige Hilfestellungen und Erfahrungsaustausch können für jung und alt eine große Bereicherung sein. Vorurteile und sprachliche Barrieren können abgebaut werden. Generationen lernen voneinander. Regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen und Treffen sollen das Kennenlernen ermöglichen. Ausflüge, Workshops, Ferienveranstaltungen und Feste können einander näherbringen und Verbindungen schaffen. Es wird mit den caritativen Einrichtungen, ehrenamtlichen Helfern, Behörden, Stadtverwaltungen, Kitas und Schulen zusammengearbeitet um ein Netzwerk zu schaffen. Flyer mit allen Infos über die Sen-Kid-Gruppen sollen in Einrichtungen ausgelegt werden.

02.09.2020 - 31.08.2021

Oberpfalz

Jana-Fatima Felahi, Veranstaltungswesen

felahi@awo-mitterteich.de

Marion Riedl

riedl.marion@t-online.de

www.awo-tir.de

Awo     Awo Senkid     Buergerstiftung Kerscher Logo+slogan Png

Solawi Bayreuth e.V. - Solidarische Landwirtschaft, 95445 Bayreuth: Ehrenamt trägt Wandel

Das Projekt "Ehrenamt trägt Wandel" wird in Kooperation mit der Kerscher Stiftung aus Nürnberg und deren zusätzlicher Förderung unterstützt.

Mit jedem Tag wird mehr Menschen klar, dass es in vielen Bereichen einen tiefgreifenden Wandel braucht. Der Zeitgeist ruft nach Vernetzung und Bündelung, um das Ehrenamt bei den aktuellen und kommenden Herausforderungen zu unterstützen. Das bayreuther Projekt "Ehrenamt trägt Wandel" nimmt diese Idee auf und verbindet Vereine und Initiativen, die zum sozial-ökologischen Wandel in der Region bereits beitragen. Dadurch sollen Synergien und Möglichkeiten geschaffen werden, um ehrenamtliches Engagement attraktiver zu machen und zu stärken.  Die Idee dabei ist, typische Vereinsaufgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Mitgliederwerbung gemeinsam zu schultern  oder Positionen gegenüber Kommunalpolitik und Gesellschaft zu vertreten. Im Projekt soll herausgearbeitet werden, wie ein solches Bündnis organisiert wird, welche Bedürfnisse vorhanden sind und welche Ziele Unterstützung finden.

Dafür braucht es Veranstaltungen, bei denen Transformation, Potenzialentfaltung, experimentelles Lernen, tiefe Reflexionen, Dialoge, das Arbeiten in Gruppen und „Co-Creation“ stattfinden können. Wer sich von dem Projekt eingeladen fühlt mitzuwirken ist herzlich willkommen.

01.01.2021-31.12.2021

Oberfranken

Daniel Hornstein

info@solawi-bayreuth.org      

Logo Solawi Groß      Buergerstiftung Kerscher Logo+slogan Png

 

 

Aktuelles

Projektausschreibung 2021 „Ehrenamt 4.0: Teilhabe an der digitalisierten Welt“: Ab 18. Januar bis 28. März 2021 bewerben und Förderantrag stellen!

Gutes tun und sich für andere einsetzen. Das verdient Unterstützung! Auch in 2021 schreibt die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern eine bayernweite Projektausschreibung aus. Vom 18. Januar bis 28. März 2021 können sich gemeinnützige Organisationen, Vereine, Ideenträger und Initiativen für Projektgelder ab 1.000 Euro bis max. 5.000 Euro bewerben.

Mitmachen können alle, die ein Projekt oder eine Idee zum Thema „Ehrenamt 4.0: Teilhabe an der digitalisierten Welt“ umsetzen möchten, mit ehrenamtlichem Einsatz digitale Möglichkeiten im Rahmen ihrer Projekte nutzen, neue Ideen für digitale Engagementformen haben oder digitale Kompetenzen - z.B. zwischen den Generationen - fördern.
Bewerben Sie sich jetzt! Alle Informationen finden Sie hier.