Die Projektausschreibung 2019 ist erfolgreich beendet

Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern rief zu Beginn des Jahres dazu auf, sich mit zukunftsgerichteten Konzepten und Ideen im Bereich des Ehrenamts zu bewerben. Rund 180 Projektträger haben einen Antrag auf Förderung bei der Stiftung eingereicht.

Bei der Vielzahl an herausragenden Projekten viel eine Auswahl sehr schwer. Nach intensiver Prüfung aller Förderanträge sowie ausführlicher Beratung durch das Kuratorium und den Stiftungsvorstand, unterstützt die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern in diesem Jahr insgesamt 20 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von rund 100.000 Euro.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der geförderten Träger und deren Projekte in 2019:

REHAB REPUBLIC E.V.

Aufbau eines bayernweiten Netzwerks: Projekt "Einmal ohne, bitte"

Ziel des Projekts „Einmal ohne, bitte“ ist es, müllfreies Einkaufen bayernweit zu etablieren und Abfall zu vermeiden. Ein Aufkleber mit dem Logo des Projekts kennzeichnet teilnehmende Läden und Ladentheken, in denen Kund*innen Lebensmittel unverpackt einkaufen und diese in mitgebrachten Behältnissen mitnehmen können. Das senkt die Hemmschwelle für den verpackungsfreien-Einkauf und macht ein Umdenken möglichst vielen Menschen zugänglich – in konventionellen Geschäften genauso wie bei Bio-Anbietern. Teilnehmende Geschäfte sind beispielsweise Metzgereien, Frischetheken von Supermärkten sowie Bäckereien und Feinkostläden. Die Webseite www.einmalohnebitte.de zeigt eine interaktive Karte mit allen teilnehmenden Geschäften.
Kund*innen erhalten dadurch Impulse zum Nachdenken bzw. Nachfragen und eine konkrete Handlungsoption, um ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten. Für Ladeninhaber*innen wird ein verpackungsfreies Angebot erleichtert und das Personal im Kund*innenkontakt für das Thema sensibilisiert. Neben dem Aufkleber erhalten teilnehmende Geschäfte ein Merkblatt für das Servicepersonal sowie optional Aufsteller zum Ablauf eines müllfreien Einkaufs an der Theke.
Im Rahmen der Förderung der Zukunftsstiftung Ehrenamt soll in den unterschiedlichen Kommunen in Bayern eine Ehrenamtsstruktur für das Projekt aufgebaut werden. Bei Vernetzungstreffen soll es Workshops für künftige Botschafter*innen geben, um das Know-How für den Aufbau des Projektes weiterzugeben und die Kommunen bei der Kick-Off-Veranstaltung zu unterstützen. So soll das Projekt sowohl in kleineren als auch größeren Kommunen in Bayern unter Einbezug und Ehrenamtlichen erfolgreich umgesetzt werden.

September 2019 - August 2020

alle Regierungsbezirke Bayerns                                  Logo Einmalohnebitte
Johanna Koch
hallo@einmalohnebitte.de | rehab republic e.V.
https://www.einmalohnebitte.de/
https://www.facebook.com/einmalohnebitte/
https://www.instagram.com/einmal.ohne.bitte/                                                     
 

AKDADEMIE FÜR GANZTAGSSCHULPÄDAGOGIK UND NETWERK DIAKONISCHES LERNEN (RPZ)

ICH + DU = Lesefreude + Lebensfreude

Im Projekt „Ich + Du = Lesefreude + Lebensfreude“ lesen ausgebildete Jugendlesepaten der Ganztagsschule Gräfenberg ehrenamtlich regelmäßig im Kindergarten und in der Grundschule vor. Diakonisches Lernen in Form von intensiver Leseförderung ist ein Impuls, um die Lebenswelt von Jugendlichen sowie die Förderung des Ehrenamtes, soziale Bildung und diakonisches Engagement miteinander zu verbinden. In der Schule werden unter der Leitung von Pädagogen die wöchentlichen Lesestunden gemeinsam vorbereitet, diskutiert und reflektiert. Auf dem Projektplan stehen neben der Ausbildung zum Jugendlesepaten auch eine Fahrt zur Leipziger Buchmesse, eine Lesenacht sowie Schülerkonferenzen, in denen das Konzept partizipatorisch weiterentwickelt wird. Weiterhin werden die Gruppengespräche durch die Universität Regensburg (Lehrstuhl für Religionspädagogik, Prof. Dr. Michael Fricke) wissenschaftlich ausgewertet. Das Projekt ist aus der Initiative Diakonisches Lernen entstanden. Schülerinnen und Schüler engagieren sich hier im Rahmen des Unterrichtes an Lernorten diakonischer Träger oder in diakonisch aktiven Kirchengemeinden.

Ziele

  • Förderung "inklusiver Momente" durch Begegnung mit Menschen mit einer Behinderung bei Kooperation z.B. mit einer Werkstätte oder einer Wohneinrichtung.
  • Integration von Jugendlichen, deren erste Sprache nicht die deutsche Sprache ist.
  • Lernen durch Beteiligung mehrerer Generationen.
  • Auseinandersetzung mit Literaturkanon verschiedener Epochen und Kulturkreise (Kinder- und Jugendliteratur).

September 2019 - Dezember 2020

alle Regierungsbezirke Bayerns
Leitung Pfarrer Dr. Martin Dorner    191001 Logo Diakonisches Lernen Web Klein
Netzwerk Diakonisches Lernen/
Religionspädagogisches Zentrum
der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, Heilsbronn
info@diakonisches-lernen.de
www.diakonisches-lernen.de

NETZWERK KLIMAHERBST E.V.

Die Stadt bewegen: Wir machen mobil.
Ein BarCamp

Mit Unterstützung der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern laden FöBE, MVHS, Green City e.V. und Netzwerk Klimaherbst e.V. ein, mit Ideen und Diskussionen die Verkehrswende für München und das zivilgesellschaftliche Engagement in diesem Bereich voranzubringen! Ob es um die Nutzung des öffentlichen Raums geht, um die Zukunft des Verkehrs oder um die Frage, wie jede*r die eigenen Gewohnheiten ändern muss, um das Klima zu schützen: Bei einem BarCamp machen die Teilnehmenden das Programm. Ein BarCamp, auch „Unkonferenz“ genannt, liefert Impulse und Lösungsansätze – und macht Spaß.
Zur Einstimmung gibt Benedikt Boucsein, Professor für Urban Design der TUM, in einem Impuls Denkanstöße: Wie kann eine Stadt aussehen, in der kurze Wege Verkehr einsparen?

München, Oberbayern
Samstag, 30. November 2019 10 – 17 Uhr Logo Nkh E.v. Groß
Referent*innen: ich, du, Sie und wir
Veranstalter: Förderstelle für bürgerschaftliches Engagement (FöBE), Green City e.V., Münchner Volkshochschule und Netzwerk Klimaherbst e.V.

Info + Anmeldung: www.muenchenmobil-camp.de
Eintritt frei, Anmeldung erwünscht, barrierefrei
Ort: Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, München

CARITAS-ZENTREN IN STADT UND LANDKREIS ROSENHEIM

Dorfgespräch - Wir haben uns ja gerade noch gefehlt

Der Ansatz des Dorfgesprächs ist ein Prozess der vielfältigen Einbindung ganz unterschiedlicher Menschen im Dorf und bringt sie an drei Dialogabenden zu neuer und unerwarteter Begegnung, gemeinsamer Auseinandersetzung über eigene Werte sowie eigenmotivierter Planung neuer Projekte zusammen. Der Prozess wird getragen von Initiatoren/-innen vor Ort mit professioneller Unterstützung und Beratung durch die Ehrenamtskoordination des Fachdienstes Asyl und Migration des Caritas Zentrums Rosenheim.

1. Abend: „Miteinander-Füreinander“, Zusammenkommen, sich begegnen - neue Leute kennenlernen
2. Abend: „Meine Werte – Deine Werte“ Diskurs über Altes, Neues, Verschiedenes
Kann unser Dorf von Unterschiedlichkeit profitieren?
3. Abend: „Frische Ideen – neue Wege“, aktiv werden, das „Neue Wir“ gestalten
meine Ideen für unser Dorf – wer macht mit?

Die Begegnungen bei den Dialogabenden nehmen das Erlebnis eines „Neues Wir“ vorweg, geben Möglichkeit diese neue Form des Miteinander (in Verschiedenheit) zu erleben und zu erproben.

September 2019 - September 2020

Rosenheim, Frasdorf, Stephanskirchen, Oberbayern
Maria-Brigitte StruveCaritas
Caritas Zentren in Stadt und Landkreis Rosenheim
maria-brigitte.struve@caritasmuenchen.de
 

THRIVE INTERNATIONAL E.V.

#GivingTuesday München – für mehr Miteinander, Geben und gute Taten

GivingTuesday ist eine offene, weltweite Bewegung unter dem Motto ‘Geben kann so einfach sein’, bei der jeder mitmachen kann. An unserem Aktionstag am 3. Dezember 2019 zeigen wir nicht nur, wie großzügig die Welt sein kann, sondern auch wie viele verschiedene Facetten das Geben haben kann. GivingTuesday ist dabei Ideengeber und Unterstützer, um möglichst viel Gutes zu generieren und dafür Sichtbarkeit und Reichweite zu schaffen. Wir nutzen die GivingTuesday Bewegung, um lokale gemeinnützige Projekte, Initiativen, oder Organisationen zu helfen, sichtbarer zu werden und somit mehr Unterstützung zu bekommen, beispielsweise in Form von ehrenamtlichen Helfern. Auf unseren Veranstaltungen können sich interessierte Münchner und auch Unternehmen, die sich engagieren wollen, mit lokalen Projekten aller Art verbinden. Es entstehen Orte der Begegnung und des Austausches, auf der Gäste erfahren, wie sie ihrem Umfeld und ihrer Stadt etwas Gutes tun können.   

Dienstag, 3. Dezember – #GivingTuesday 
Am Aktionstag erwarten Euch viele Highlights rund um die verschiedenen Facetten des Gebens. Vereine, Initiativen, Social Start-Ups stellen sich vor, zudem gibt es ein Rahmenprogramm mit Spendenauktion, Podiumsdiskussion, Live-Musik und vielen Aktionen wie das Surfing Sofa. Der #GivingTuesday München findet am 03. Dez 2019 ab 18:30 Uhr in der Stadtsparkasse München, Sparkassenstrasse 2, 80331 München statt. Alle Infos unter: www.givingtuesday-munich.com

Oktober 2019 - Dezember 2019                                              Givingtuesdaymuc Logo

München, Oberbayern
Clau Loewe / Theda Ockenga
0163 6143959 / 0176 8919 0767
givingtuesday@thrive-international.org
 

LORA-FÖRDERVEREIN FÜR ALTERNATIVE PROGRAMME IM LOKALRADIO E.V.; MÜNCHEN U. VORALPENRAUM

Mediale Teilhabe stärken. Community Radio im Voralpenraum

Mit dem landkreisübergreifenden Projekt „Mediale Teilhabe stärken. Community Radio im Voralpenraum“ will LORA München die mediale Teilhabe durch die Einrichtung von Stützpunkten und Redaktionen seines Community Radios im Voralpenland stärken. Ehrenamtliche in Miesbach, Bad Tölz und später auch Rosenheim sollen so die Möglichkeit bekommen ihre Anliegen in eigenen Sendungen ins Radio zu bringen. Dabei vermittelt LORA in Workshops und Veranstaltungen die grundsätzlichen Fähigkeiten mit der ehrenamtlich Aktive im Radio und in eigenen Podcasts die persönliche Erfahrungswelt und Kritik nach außen tragen können. Somit wird sowohl die Öffentlichkeitsarbeit als auch die Medienkompetenz der Redakteur*innen geschärft und professionell unterstützt. Innerhalb von 2 Jahren sollen auf diesem Weg neue Redaktionen aus dem Voralpenland das Programm des Radios bereichern und möglicherweise ein eigenständiges Radioprogramm für das Voralpenland im Internet aufgebaut werden.

September 2019 –  September 2021

München und Landkreise Miesbach, 2019 Lora Logo Mit Rand
Bad Tölz, Rosenheim, Oberbayern   
Fabian Ekstedt, Projektleitung
buero@lora924.de
www.lora924.de

AStA BAMBERG E.V.

Veranstaltungsreihe zur Frauen-Vernetzung in Bamberg

Der AStA Bamberg e.V. unterstützt finanziell und ideell junge Menschen in Bildung und Wissenschaft, Politik und Sozialem, Kunst und Kultur. Gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in Bamberg führt AStA Bamberg e.V. eine Veranstaltungsreihe mit dem Ziel durch, generationenübergreifend Frauen in Bamberg zu vernetzen und zu empowern.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist die Bildungs- und Vernetzungsarbeit von und für Frauen. Das Projekt soll die Lebensrealität von Frauen in Bamberg sichtbar machen unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Ausbildung, Schwanger-/Elternschaft und Ehrenamt. Ziel ist es, Schülerinnen, Studentinnen, Berufstätige, Mütter, FLINT-Personen (Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binär, Trans) und Seniorinnen sowie geflüchtete Frauen und Asylbewerberinnen dezidiert miteinzubeziehen und an einen Tisch zu bringen.  

Neben Vorträgen, Workshops und Lesungen zu den jeweiligen Themen soll das Projekt das ehrenamtliche Engagement und Initiativen von Frauen in Bamberg herausstellen. Damit wollen wir eine Vernetzungsplattform schaffen, Projekte bekannt machen und eine breitere Auseinandersetzung mit feministischen Themen anregen.

Oktober 2019 - September 2020Logo

Bamberg, Oberfranken
Julia Agrikola | AStA Bamberg e. V.
girlgang-bamberg@gmx.de

TREFFPUNKT EHRENAMT IM LANDKREIS CHAM

Demenzverzögerer "Woaßt es no?"

Demenz ist eine der häufigsten Krankheiten im Alter: Der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit und das quälende Verlöschen der Persönlichkeit betrifft weltweit rund 45 Millionen Menschen – und jedes Jahr kommen weltweit über 300.000 Betroffene dazu. Allein in Deutschland sind nach Schätzungen ca. 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt.

Grundsätzlich wächst mit steigendem Alter das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Dennoch trifft es statistisch gesehen vor allem ältere Frauen. Sind bei Menschen zwischen 65 bis 69 Jahren lediglich 1,6 % an einer Demenz erkrankt, so sind es bei den über 90-Jährigen bereits 40,95 %. Zwei Drittel der Menschen mit Demenz sind über 80 Jahre alt, 80 % von ihnen sind Frauen. Noch immer gibt es kein Heilmittel und nicht alle Ursachen sind bekannt. Dennoch weiß man bereits, wie sich z. B. das Erkrankungsrisiko senken lässt. Und es gibt immer wieder neue Therapien und Betreuungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz.

Einer Studie zufolge soll Demenz um bis zu fünf Jahre hinausgezögert werden, wenn man sich mit den Risikogruppen frühzeitig beschäftigt und z.B. deren kognitiven Fähigkeiten kontinuierlich fördert und trainiert.

Das Projekt des Treffpunkt Ehrenamt trägt den Untertitel „Woaßt as no?“ und zielt darauf hin, dass sich in jeder Gemeinde des Landkreises Cham Ehrenamtliche mit „ihren Senioren“ regelmäßig treffen und die kognitiven Fähigkeiten trainieren und fördern. Je nach Größe der Gemeinde sollten mindestens 2 bis 6 Freiwillige zur Verfügung stehen, damit die (zeitliche) Belastung der Einzelnen nicht zu hoch ist und abschreckend wirkt.

Die ehrenamtlichen „Demenzverzögerer“ werden durch entsprechende Schulungen auf diese Aufgabe vorbereitet und geschult.

September 2019 - August 2020

Cham, OberpfalzLogo 2006 Transparent
Treffpunkt Ehrenamt im
Landkreis Cham                   
ehrenamt@lra.landkreis-cham.de
landkreis-cham.de/service-beratung/ehrenamt-sportpflege/ehrenamt/

EVANGELISCHE JUGENDSOZIALARBEIT HOF UND UMGEBUNG E.V.

„Mёnna- von uns, für euch“

Das Projekt „Mёnna- von uns, für euch“ richtet sich an geflüchtete Männer und Väter.
Wöchentlich findet ein Angebot zum Austausch, zur Begegnung und zur Informationsübermittlung statt. Ziel dabei ist es, die Unterstützung der individuellen Kompetenzen wie Selbstbewusstsein zu stärken, Orientierung zu geben und Integration zu fördern. Unser Anliegen ist außerdem Väter  in Erziehungskompetenzen zu stärken. Durch wöchentliche Treffen wollen wir ein Forum für Männer schaffen, indem sie sich kennenlernen, gegenseitig unterstützen, selbst einbringen, diskutieren und neue Erkenntnisse gewinnen. Der Transfer  von Erfahrungen und Erlebnissen in Deutschland wird dadurch gewährleistet. Aber auch Exkursionen, Besuche, Vater-Kind-Freizeiten finden statt. Somit werden die Kommunikationsfähigkeit und Netzwerkerweiterung gestärkt. Ebenfalls werden eigene Fähigkeiten erkannt. Diese werden durch Engagement gefördert sowie aktiv eingesetzt. Es soll ein Kompetenzen-Pool entstehen. Darin werden Teilnehmer mit ihren Sprachkenntnissen und Fähigkeiten erfasst und können im Netzwerk verteilt werden, um sich somit gegenseitig Hilfe und Solidarität anzubieten.

Das Projekt findet wöchentlich sonntags von 16-18 Uhr in den Räumen der Evangelischen Jugendsozialarbeit Hof statt.

September 2019 - Juni 2020

Hof, Oberfranken
Evangelische Jugendsozialarbeit Hof und Umgebung e.V. Ejsa Logo Neu
imfz-hof@ejsahof.de
www.ejsa-hof.de
Facebook: EJSA Hof

HOSPIZ SÜDLICHES ALLGÄU E.V.

In der Trauer nicht alleine – Trauercafé Lichtblick

Mit Hilfe der Förderung durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern, hat der gemeinnützige Verein Hospiz Südliches Ostallgäu e.V. in Füssen ein neues Hilfsangebot für Menschen in Trauer geschaffen: Das „Trauercafé Lichtblick“ –Treffpunkt für Trauernde am Sonntagnachmittag.

Das Trauercafé Lichtblick ist ein geschützter Ort, an dem alle, die den Verlust eines lieben Menschen erlitten haben, mit ihrer Trauer angenommen sind. Ein Ort, wo sich Trauernde begegnen und Stärkung für ihren persönlichen Trauerweg erfahren können.

Im Trauercafé Lichtblick sind Menschen in Trauer eingeladen:

·         Eigene Erfahrungen und Erinnerungen an zu teilen

·         Menschen mit ähnlichen Erfahrungen kennenzulernen

·         Über Themen des Lebens ins Gespräch zu kommen

·         Einfach nur da zu sein

Der Hospizverein in Füssen lädt ein, in heimeliger Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen zu erfahren: „Ich bin mit meinen Gefühlen nicht allein, ich kann hier meiner Trauer Raum geben.“ Ausgebildete, ehrenamtliche Trauerbegleiter stehen den Trauernden begleitend zur Seite. Der Verein lässt mit Hilfe der Fördermittel weitere 7 Ehrenamtliche in einer intensiven Schulung auf die Aufgabe des Trauerbegleiters vorbereiten. Im Team mit erfahrenen Trauerbegleitern werden sie abwechselnd das Trauercafé leiten und gestalten.

Das Trauercafé Lichtblick findet immer am letzten Sonntagnachmittag im Monat, von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr in den Räumen des ambulanten Hospizdienstes
„Hospiz Südliches Ostallgäu e.V.“ in der Augsburger Str. 56 in 87629 Füssen, statt. Es ist offen für alle und kostenfrei. Man kann jederzeit vorbeischauen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Trauernde, die im Vorfeld nähere Informationen wünschen, können sich mit ihren Fragen unter Tel. 08362 / 9 288 388 oder per E-Mail an hospiz-fuessen@freenet.de jederzeit an das Team des Hospizvereins wenden.

Oktober 2019 - September 2020

Füssen, Schwaben
Frau Katrin Heller-Breer
hospiz-fuessen@freenet.de

Logo Hospizverein                    Logo Trauercafé

FLEck E.V. FLÜCHTLINGSINITIATIVE ECKENTAL

Eckental verein(t) – miteinander für ein neues WIR

Großes Begegnungsfest mit Aktionsprogramm und Vereinsbörse

Wir sind als junger Verein mit dem Ziel angetreten, zu uns geflüchtete Menschen in unserer Gemeinde gut zu integrieren - das dazu nötige Netzwerk haben wir inzwischen dicht aufgebaut und pflegen es zum Nutzen von Gemeinde und Zugewanderten.

Dieses setzen wir jetzt mit dem Projekt für die ganze Gemeinde ein - wir möchten die bestehenden Vereine, Kirchengemeinden, Organisationen und die Kommunalverwaltung zusammenbringen, mit dem Ziel die große Zahl von Neubürgern (große Baugebiete, Geflüchtete und andere Migranten) im Ort einzufügen. Sie sollen an einem Ort viele Möglichkeiten nahe gebracht bekommen, wie sie sich selbst einbringen und so ihren Platz in der Gemeinde finden können. So entsteht aus einem Nebeneinander im selben Ort, ein neues WIR  - ein gelebtes Miteinander zum Nutzen aller Einwohner.

Wir veranstalten dazu ein großes Begegnungsfest am 4.4.20, an dem sich alle Vereine, die Gemeinde und Kirchen präsentieren können und gemeinsam unseren „Neuen“ zeigen, wie liebenswert und vielfältig Eckental ist und wie sie sich in unser Netz einfügen können.

Darin eingebettet ist ein Wettbewerb mit ausgelobten Preisen für die drei besten Vereine, die bis zum 30.6.20 die meisten neuen Mitglieder anwerben konnten.
 

September 2019 – Juni 2020   Fleck Originalbild Farbe

Eckental, Mittelfranken
Claudia Blöchl, 1.Vorsitzende
claudia.bloechl@fleck-ev.de
www.fleck-ev.de

HIPSY E.V.

Junges Ehrenamt

Es sollen gezielt junge Menschen dafür gewonnen werden andere junge Menschen mit einer psychischen Erkrankung ehrenamtlich zu begleiten und Freizeitangebote zu gestalten. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines festen Freizeitprogramms mit ständigen und wechselnden Angeboten. Die ehrenamtliche Mitarbeit kann langfristig oder projektbezogen erfolgen, in der Administration des Programms oder in dessen Durchführung. 

Hipsy-logo

Oktober 2019 - März 2020

München, Oberbayern
hipsy. Hilfe für psychisch Kranke e.V.
ehrenamt@hipsy-ev.de
www.hipsy-ev.de

ADFC BAYERN E.V.

FrauenRad/t - Frauennetzwerktreffen in Ingolstadt

Ziel des Projektes FrauenRad/t ist es, Frauen aus den bayerweiten 50 Kreisverbänden und Ortsgruppen des ADFC Bayern zusammen zu bringen. Das mit der Unterstützung der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern durchgeführte Netzwerk-Wochenende im September 2019 war der Auftakt, möglichst viele Frauen zu ermutigen sich beim ADFC zu engagieren und, genauso wie die männlichen Mitglieder, wichtige Ämter auszuführen, von der Tourenleiterin über die Fahrradlobbyistin bis hin zur Arbeitsgruppenleiterin oder Vorstandsfrau. Langfristiges Ziel ist es, regionale Frauen-Arbeitsgruppen in den verschiedenen Städten und Gemeinden in Bayern zu bilden. Der Frauenanteil soll von bisher ca. 25% auf 40-50% erhöht werden.

September 2019Nuradfcby-cymk
Ingolstadt, Oberbayern
Petra Husemann-Roew | ADFC Bayern                  
petra.husemann-roew@adfc-bayern.de
www.adfc-bayern.de

ROLLSTUHLBASKETBALL MÜNCHEN E.V.

Netzwerk auf Rädern – für eine inklusive Nachbarschaft

Das Projekt „Netzwerk auf Rädern“ soll Brücken in der unmittelbaren Nachbarschaft schlagen, die es bisher wahrscheinlich noch nicht gegeben hat. Da eine Gesellschaft/Nachbarschaft wie auch ein Verein Menschen mit verschiedensten Interessen, Herkünften und auch Problemen zusammenbringt, leben wir mit unserer Sportart Rollstuhlbasketball vor, wie man zusammenkommt, Spaß hat und die Lebensqualität seines Nächsten auch evtl. mit seiner Freundschaft oder Hilfe ein kleines Stück anhebt.

Jeder Bürger einer Großstadt hat, meist durch unbeabsichtigte Ereignisse oder Vorkommnisse, ein subjektives Bild seines Umfeldes bzw. Nachbarschaft. Auch hat ein jeder seine favorisierten Menschen/Nachbarn, die er mag und zu welchen ein Kontakt besteht, sowie diejenigen, welche aneinander vorbei leben und ohne direkten Kontakt Vorurteile aufbauen. Unter diesen Nachbarn gibt es auch nicht selten Menschen mit Behinderung. Diese sind bis heute teilweise in die Gesellschaft/ Nachbarschaft eingebunden, teilweise aber auch außen vor, da die Behinderung für viele Menschen noch immer eine Barriere darstellt.

Netzwerk auf Rädern soll durch offene Rollstuhlbasketball Try-outs in unserer Stadt München Hilfestellungen geben, die oben beschriebenen Probleme zu lösen und seinen Nächsten näher zu bringen. Jedermann, so auch Menschen mit möglicherweise wenig Bezug zu ihrem Umkreis, sollen an der Veranstaltung aktiv teilhaben und so Kontakte zu ihren direkten Mitmenschen knüpfen. Der direkte Bezug zum Thema Behinderung hilft dabei, Menschen mit Einschränkungen gleichzusetzen und Barrieren und Vorurteile gegenüber anderen - behindert oder nicht - abzubauen.

April 2020 - Juni 2020
München, Oberbayern

ROLLSTUHLBASKETBALL MÜNCHEN e.V.     Rbb Logo Rgb Pos Large
Benjamin Ryklin
ryklin@rbb-muenchen.de
www.rbb-muenchen.de

WIR FÜR ASCHAFFENBURG E.V.

Respekttruck

Während der Planung und des Umbaus eines Anhängers zu einem "Respekttruck" sollen Menschen verschiedener Kulturen und Generationen beteiligt und für ehrenamtliches Engagement gewonnen werden. Als niedrigschwelliges Mitmachprojekt soll sich jeder und jede nach eigenen Fähigkeiten und Interessen einbringen können. Der fertige "Respekttruck" soll eine öffentlich sichtbare Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement sein und genutzt werden, um bei Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet Aschaffenburgs und Umgebung Menschen für die Themen "Respekt" und "Ehrenamt" zu begeistern. Das Projekt "Respekttruck“ wird vom Verein „Wir für Aschaffenburg“ durchgeführt.

Oktober 2019 - September 2020

Aschaffenburg, Unterfranken    Wfa-vereinslogo
Wir für Aschaffenburg e.V.
Markus Dahlemann, Henrike Englert
www.wir-fuer-aschaffenburg.de

OBST- UND GARTENBAUVEREIN TANDERN E.V.

StreuobstwiesenErlebnis

Im Projekt "StreuobstwiesenErlebnis" sollen die Pflege und Bewirtschaftung einer Streuobstwiese, aber auch der Naturschutz nachhaltig vermittelt werden. Das StreuobstwiesenErlebnis soll zur Ideenwerkstatt und zum Abenteuerspielplatz für die ganze Familie und alle Generationen werden. Ob für junge Familien mit Kindern, Spaziergänger, Senioren oder für Kindergarten-, Schul-, Freizeit- und Seniorengruppen. Gemeinsames Ernten und Verarbeiten des Obstes und der Wildfrüchte sowie die gemeinsame Erfahrung der großen Artenvielfalt auf der Streuobstwiese sollen das Gespür für den Wert des bedrohten Biotops und das soziale Miteinander fördern. Zudem soll durch das StreuobstwiesenErlebnis die Attraktivität und die Wertschöpfung des ländlichen Raumes gesteigert werden.
Der Bevölkerung (Verbraucher) soll die Pflege und Bewirtschaftung einer Streuobstwiese, aber auch der Naturschutz nachhaltig vermittelt werden. Informations- und Erlebnisstationen machen den Besuch des StreuobstwiesenErlebnisses attraktiv und zu einem besonderen Erlebnis.

Januar 2020 - November 2020
Tandern, Oberbayern

Obst- und Gartenbauverein Tandern e.V.     Logo
Stefanie Rieblinger, 1. Vorsitzende
ogv-tandern@gmx.de
Facebook: https://www.facebook.com/pages/category/Home---Garden-Website/Obst-und-Gartenbauverein-Tandern-1951243095172149/

PSYCHOSOZIALER HILFSVEREIN SÜDL. OBERALLGÄU OhA E.V.

Inklusionprojekt: Ebbes für ZAK

Das Möbelgebrauchtwarenkaufhaus „ebbes“, beschäftigt seit Oktober 2013 Menschen mit psychischer Erkrankung und Behinderung mit dem Ziel, diesen besonderen Menschen zu befähigen in einem soweit als möglich normalen Kontext eine individuell und passende Beschäftigungsform zu geben. Der Zweckverband für Abfallwirtschaft „ZAK“ wird mit seinem Projektauftrag von Interreg Cetral Europe „SURFACE“ eine gemeinsame Kooperation mit OhA e.V. in Sonthofen ab Mai 2020 starten. Die gemeinsame Zielsetzung wird in Wiederverwendung und Nachhaltigkeit, sowie Schaffung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten nach dem Bundesteilhabegesetz sein. Das Projekt soll der Gesellschaft eine nachhaltigere Lebensweise aufzeigen, um achtsamer mit unseren wertvollen Ressourcen umzugehen.

Mai 2020 - Mai 2021

Sonthofen, Schwaben
Psychosozialer Hilfsverein südliches Oberallgäu OhA e. V.
Johanna Weinzierl, Geschäftsführerin
j.weinzierl@oha-sonthofen.info
www.oha-sonthofen.info

Ebbes Logo                       Logo 1 Oha

IG KLETTERN MÜNCHEN & SÜDBAYERN E.V. - BAYERNS BESTE GIPFELSTÜRMER

Alltagsbildung fördern über ehrenamtliches Engagement

Wir nutzen den Sport Klettern um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichen Behinderungen, lebensverkürzenden Erkrankungen, sozialer Benachteiligung und Migrations- bzw. Fluchtgeschichte in unseren Verein zu holen, zu stärken und den Inklusionsprozess voran zu bringen. In unseren verschiedenen Klettergruppen für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützen, neben geschulten Erlebnispädagogen, jugendliche Scouts die Gruppen. Ein wesentliches Ziel ist es, Scouts aus den Gruppen der benachteiligten Jugendlichen zu gewinnen, zu schulen und eine Basis im Verein zu schaffen. Zudem ist uns die Wertschätzung und Anerkennung des enormen Engagements der bereits eingearbeiteten Scouts und der anderen ehrenamtlichen Unterstützer, ohne die unser ganzes Projekt nicht laufen würde, sehr wichtig.

Oktober 2019 - September 2020

München, Oberbayern
IG Klettern München & Südbayern e.V.  
Ulli Dietrich
www.bayerns-beste-giipfelstuermer.de
u.dietrich@kletternmachtspass.de

CARITASVERBAND FÜR DIE ERZDIÖZESE BAMBERG E.V.

Engage.Map

Der Caritasverband der Erzdiözese Bamberg e.V. entwickelt eine Onlineplattform „Engage.Map“ für das Freiwillige Soziale Schuljahr (FSSJ) in den Landkreisen Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim und Nürnberger Land sowie in Bamberg. Später soll die Plattform landesweit zur Verfügung stehen. Seit 2006 ermöglicht das FSSJ Jugendlichen, Erfahrungen in ehrenamtlichem Engagement zu machen. Die Einsatzmöglichkeiten umfassen dabei das ganze Spektrum gemeinnützigen Engagements. Engage.Map bietet eine responsive und interaktive Plattform, die den Jugendlichen in attraktiver Form die Suche nach Einsatzstellen für ihr Engagement ermöglicht. Die Anmeldung zum FSSJ kann mit wenigen Klicks erfolgen. Gemeinnützige Organisationen, Einrichtungen und Initiativen können ihre Engagementangebote auf Engage.Map einfach und zielgerichtet bewerben.

September 2019 - Juli 2020

Mittelfranken, Oberfranken
Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V.
Rochus Münzel
rochus.muenzel@caritas-bamberg.de
www.caritas-bamberg.de

STADT NÜRNBERG

Rathaus Clubbing/ Junge Demokratie
Nacht der Demokratie

Das Sozialreferat der Stadt Nürnberg führt mit einigen Kooperationspartnern in 2020 zwei innovative Veranstaltungen durch. Das Rathaus Clubbing will junge Engagierte ansprechen und mit ungewöhnlichen Aktionsformen für das Thema Demokratie sensibilisieren. Zudem feiern sie im Oktober nächsten Jahres die Nacht der Demokratie mit innovativen und niedrigschwelligen Angeboten für Engagierte, was ehrenamtliche Tätigkeit und politisches Engagement als "Festveranstaltung" für die Demokratie verknüpft.

Januar 2020 - Oktober 2020

Nürnberg, Mittelfranken
Sozialreferat Nürnberg, Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement 
Dr. Uli Glaser | Uli.Glaser@stadt.nuernberg.de
www.nuernberg.de/internet/sozial

Nächste Termine

Die Hochschulkooperation Ehrenamt feiert am 29. November 2019 ihr 10-jähriges Bestehen. Zusätzlich veranstaltet die Gesellschaft für Freiwilligenmanagement unter Beteiligung der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern eine Engagement-Werkstatt, in der mit kurzen Fachvorträgen und Workshops die zukünftigen Aufgabenfelder des Freiwilligenmanagements benannt und diskutiert werden.

Weitere Infos und Anmeldung zur Jubiläumsfeier

Weitere Infos und Anmeldung zur Engagement-Werkstatt
 



Das BarCamp im Rahmen des Netzwerk Klimaherbst e.V. findet am 30.11.2019 in München statt.

Logo BarCamp Klimaherbst e.V.